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Datenschutzkonforme Webanalyse mit Piwik

erstellt von Veit Schiele zuletzt verändert: 15.03.2016 11:57
Die statistische Auswertung von Seitenaufrufen ist für kommerzielle Website-Betreiber ein unverzichtbares Instrument zur Optimierung des eigenen Webangebots. Da bei der Analyse des Besucherverhaltens personenbezogene Daten gesammelt und verarbeitet werden, müssen datenschutzrechtliche Bestimmungen beachtet werden. Zahlreiche Unternehmen setzten bisher Google Analytics zur Webanalyse ein. Seit dem Auslaufen des Safe-Harbor-Abkommens mit den USA ist aber eine datenschutzkonforme Nutzung von US-Diensten problematisch.

Glücklicherweise gibt es mit der Open-Source-Software Piwik eine datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics. Piwik kann als reine Inhouse-Lösung betrieben werden, sodass keine datenschutzrechtlich sensiblen, personenbezogenen Daten in die USA transferiert werden. Sämtliche Daten bleiben auf den Systemen des Website-Betreibers.

Datenschutzkonform konfigurieren

Wie Sie Piwik datenschutzkonform konfigurieren, hat Cusy in einer aktuellen FAQ zusammengestellt. So können Sie beispielsweise IP-Adressen bei der statistischen Verarbeitung automatisch anonymisieren, indem die letzten beiden Oktette der IP auf Null setzen (Beispiel: 198.172.130.12 wird zu 198.172.0.0). Dies stellt sicher, dass sich Nutzeraktivitäten nicht mehr bestimmten Internetanschlüssen zuordnen lassen. Außerdem beschreibt die FAQ, wie Sie die in den Datenschutzrichtlinien geforderte Opt-Out-Möglichkeit implementieren können und die DoNotTrack-Funktion moderner Browser respektieren können.

Großer Funktionsumfang

Der Funktionsumfang von Piwik ist groß und umfasst neben Echtzeitanalyse, Mandantenfähigkeit und Kampagnentracking viele Leistungsmerkmale zur technischen und inhaltlichen Optimierung von Webseiten.