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Die Vision von Cusy: DevOps als API

erstellt von Veit Schiele zuletzt verändert: 15.03.2016 11:52

DevOps: Die Hälfte des Weges ist geschafft

Nach Studien, über die Heise Developer kürzlich berichtete, arbeitet bereits die Hälfte der deutschen Entwickler nach dem DevOps-Prinzip. Als Befürworter von DevOps könnte man sich also zufrieden zurücklehnen und feststellen: die Hälfte des Weges ist bereits geschafft.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Wenn man sich anschaut, wie DevOps in vielen Unternehmen umgesetzt wird, so sieht man, dass ein Großteil der Pro-DevOps-Unternehmen bei der Umsetzung erst die Hälfte des Weges zurückgelegt hat. Zwar übernehmen Entwickler in DevOps-Teams mittlerweile Verantwortung für den Code auch im Betrieb, aber umgekehrt übernehmen noch nicht alle Sysadmins Verantwortung für die Infrastruktur auch in der Entwicklung. Häufig betreiben Entwickler-Teams immer noch eine eigene Infrastruktur für die Entwicklung, sodass die positiven Effekte des DevOps-Prinzips teilweise verfliegen.

Dass es sich bei DevOps um eine Veränderung der Kultur handelt und nicht bloß um die Nutzung einiger innovativer Werkzeuge, hat sich immer noch nicht überall herumgesprochen. Selbst viele Studien, in denen lediglich die Nutzung von bestimmten Werkzeugen wie Docker oder Puppet abgefragt wird, zeichnen ein falsches Bild von DevOps.

DevOps ist keine Werkzeugkiste, sondern eine Neuverteilung von Verantwortung im Unternehmen. In klassischen IT-Abteilungen ist die Verantwortung für die Bereiche Entwicklung/Testing und Produktion folgendermaßen verteilt.

Nicht selten befinden sich Development und Operations sogar in unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens. In der DevOps-Kultur kippt die vertikale Trennung zwischen Entwicklung und Betrieb und es entsteht eine horizontale Schnittstelle.

Die Schnittstelle zwischen Dev und Ops kippt

Die Anwendungsentwickler übernehmen die Verantwortung für ihre Anwendung, unabhängig davon, ob diese sich in der Entwicklung oder in der Produktion befindet. Umgekehrt übernehmen die Systemverwalter aber auch die Verantwortung für die gesamte Infrastruktur von der Entwicklungsumgebung bis hin zur Produktivumgebung.

Der mit DevOps eintretende Paradigmenwechsel ist also im Wesentlichen einer, der die Verteilung von Verantwortung verändert und nicht einer, der nur neue Werkzeuge wie Puppet und Chef bereitstellt.

Cusy ist das Ops in DevOps

»DevOps is the philosophy of unifying Development and Operations at the culture, practice, and tool levels, to achieve accelerated and more frequent deployment of changes to Production.« (Rob England www.itskeptic.org)

Cusy erleichtert den Wechsel von der klassischen IT-Organisation zu agilen DevOps-Strukturen. Cusy übernimmt als Dienstleister die Verantwortung für die gesamte Infrastruktur: von Entwicklung über die Testumgebung bis hin zum Produktivsystem. Cusy ist das Ops in DevOps und entlastet Unternehmen von der Aufgabe, ihre Infrastruktur selbst zu pflegen. Cusy stellt Unternehmen dabei nicht nur die technische Infrastruktur zur Verfügung, sondern die komplette Entwicklungs- und Betriebsumgebung einschließlich aller benötigten Werkzeuge.

Anwendungsentwickler können sich dank Cusy bereits heute voll und ganz auf ihre Entwicklung konzentrieren. Sie müssen sich nicht um die Wartung und Pflege der notwendigen Entwicklungswerkzeuge wie Projektmanagement, Dokumentenmanagement, Versionsverwaltung kümmern.

Darüberhinaus stellt die Cusy-Plattform auch Werkzeuge für das Testen und die Produktion bereit wie Continuous Integration und eine Log-Management & Analyse bereit.

Und schließlich bietet Cusy auch Werkzeuge für Marketing und Support wie Webanalyse und Helpdesk.

In naher Zukunft wird Cusy neben allen erforderlichen Werkzeugen auch VMs für den Betrieb von Anwendungen bereitstellen, mit denen dann ein einfaches Continuous Delivery mit Jenkins ist. Hierfür wird Cusy die bereits vorhandene API zum Erstellen, Ändern und Löschen von VMs auch seinen Kunden direkt bereitstellen. Damit wäre die Vision von Cusy Wirklichkeit geworden: DevOps als API.